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Sep 25

Uluru – Alice Springs

Wir gönnten uns einen Tag zum Entspannen an unserem super Zeltplatz vor dem Uluru. Für einen Abstecher nach Yulara zum Vorräte aufstocken, liessen wir Walters Eisenschwein und unser Gepäck auf der Düne zurück. So sparten wir uns das herumschieben von Motorrädern. Yulara ist kein freundlicher Ort. Schon tags zuvor hatten wir dort erfolglos versucht, Bier zu kaufen. Auch an diesem Tag hatten wir trotz vollem Einsatz von Walters und meinem Charm keinen Erfolg. Man muss in einem der Resorts oder auf dem Campinplatz vor Ort eingecheckt sein, um Alkohol kaufen zu können. Wohl, um die Aborigines vor dem bösen Alkohol zu „schützen“, oder so. Keine Ahnung. Für uns wird Yulara deshalb für immer der „doofe Ort neben dem Uluru“ sein.

Nachher genossen wir ein Monster Lagerfeuer und die Abgeschiedenheit von unserem Platz. Tags zuvor hatten wir einen Nachbarn auf der Düne. Dieser fuhr morgens ab. Zwei 4×4 mit Campertrailer versuchten erfolglos, zu uns herauf zu gelangen. Nun waren wir diejenigen, die das Spektakel genossen :-).

Am folgendenTag fuhren wir zum Uluru und spazierten an der Basis herum. Da der Ort eine grosse Bedeutung für die Aborigines hat, gibt es viele Geschichten zu verschiedenen Orten, die auf Infotafeln beschrieben sind. Das Besteigen des Uluru ist nach wie vor möglich. Wir liessen es aber aus Respekt vor den Ureinwohnern, die das nicht wollen, bleiben. Bald trennten sich Walters und unsere Wege vorläufig. Er wollte noch bis zum Abend bleiben und „Fotos von Touristen machen, die dumme Dinge tun“, so seine Worte. Ja, Walter hat einen ganz eigenen Humor. Wir hatten viel Spass miteinander.

Wir fuhren noch bis in die Nähe des „Kings Canyons“. Unterwegs gibt es einen Berg, der gewisse Ähnlichkeit mit dem Uluru hat und deshalb auch „fools Uluru“ genannt wird. Tatsächlich waren dort einige asiatische Touristen mit Mietwagen und man hörte hie und da das Wort „Uluru“. Tags darauf fuhren wir morgens zum Kings Canyon. Die wie abgesägt wirkende Felswand des Canyons ist sehr eindrücklich und man fragt sich, wie die Natur das geschafft hat. Gegen Abend stiess Walter wieder zu uns und wir verbrachten einen weiteren lustigen Abend am Lagerfeuer.

Nun war aber definitiv die Zeit des Abschieds gekommen, da er einen strafferen Zeitplan hat als wir und mehr oder weniger direkt nach Melbourne fahren wollte. Wir nahmen den „Namatjira drive“ nach Alice Springs. Diese Strecke ist landschaftlich super schön, da sie an verschiedenen kleineren Hügelketten entlang führt. Auf dieser Strecke hatte ich meinen ersten(!) Plattfuss am Hinterrad auf dieser Reise. Wir übernachteten dann noch einmal in einem kleinen Nationalpark bei der Ormiston Gorge bevor wir schlussendlich in Alice Springs ankamen.

 

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