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Apr 29

Die schönen Strände Lomboks

Wieder zurück auf Bali liessen wir die neue Kette bei Thomas Motorrad beim hiesigen BMW Händler montieren, was erstaunlich gut klappte. Da unsere Bekannten Norman und Maggie inzwischen auch den Weg nach Bali gefunden hatten, fuhren wir nach Ubud um für einen Abend ihre Gesellschaft zu geniessen. Ubud ist das Touristenmagnet schlechthin. Es soll hier schöne Tempelanlagen, Reisfelder und andere kulturell Interessante Dinge geben. Wir sahen inzwischen aber schon genug Tempel und fuhren auf Nebenstrassen sowieso an den schönsten Reisfeldern vorbei, dass wir Ubud nicht weiter erkunden wollten. Stattdessen fuhren wir nach einem unterhaltsamen Abend weiter nach Tulamben. Hier waren wir vor ca. 2 Wochen schon einmal und da Thomas nun die „Lizenz zum tauchen“ hat, wollten wir unbedingt gemeinsam das Wrack der USAT Liberty betauchen. Obwohl ich schon zweimal zur USAT Liberty getaucht bin, gibt es immer wieder neue Sachen zu entdecken. Mit unserem Guide gingen wir dieses Mal bis auf 20 Metern Tiefe und konnten durch diverse Öffnungen des Wracks tauchen, was beeindruckend war.

Mit diesem schönen Erlebnis kehrten wir Bali den Rücken zu und fuhren mit der Fähre zur nächsten Insel, Lombok. Wir hörten im Vorfeld viele Geschichten über die Fährfahrt, wie etwa, dass es viele Verspätungen beim Verladen gibt oder man lange im Hafen warten muss, bis die Fähre dann in Lombok anlegen kann. Wir hatten wohl wieder einmal Glück. Unsere Fährfahrt inkl. Ticket-kauf, Verladen, Fahrt und Anlegen, dauerte ca. 5h, was der Norm-Zeit entspricht.

In Senggigi fanden wir ein gemütliches Zimmer, was für die nächsten Tage unsere Basis wurde. Von hier aus machten wir einen Ausflug in den Süden Lomboks, zum Desert Point. Die Strasse dorthin war toll. Keine Touristen, immer weniger Dörfer und schöne Strände. Zuletzt gab es noch eine kurze Offroadstrecke. Die letzten 2km davon waren wieder einmal eine Herausforderung. Wir trafen hier auf Matt, einen Amerikaner mit einer 150er KLX, welcher auch das gleiche Ziel hatte. Gemeinsam meisterten wir das letzte Stück und wurden mit einem wunderschönen Strand belohnt. Der Desert Point ist ein Surfer Hotspot, da aber der Weg dorthin etwas unwegsam ist, gibt es keine Hotels oder Touristen dort. Es gibt einzig ein paar Strohhütten, welche ein kleines Restaurant und ein paar simple Unterkünfte beinhalten.

Am Tag darauf versuchten wir ein neues Kettenschloss für meine Kette aufzutreiben. Leider verlor meine, in Solo montierte Kette bereits einen O-Ring, da die Vernietung sehr schlecht gemacht wurde. Wir wollten daher das Kettenschloss austauschen. Wir suchten div. Händler auf, aber entweder verstanden die Leute nicht, dass man für ein Yamaha Motorrad nicht zwingend eine „Yamaha“-Kette braucht, oder sie hatten sowieso keine Ahnung von der Kettenbezeichnung und was wir wirklich wollten. Nach über 2 Monaten in Indonesien, erstaunen mich all diese Inkompetenten Leute nicht mehr… So fuhren wir wieder zurück und genossen stattdessen den Strand und das Meer und einen schönen Sonnenuntergang.

 

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