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Dez 31

Höhlen und Wasserfälle (14.12-19.12)

Von Vieng Thong gelangten wir nach Thalang. Hier wurde ein grosses Wasserkraftwerk „Nam Theun 2“ realisiert. Dazu mussten einige Dörfer umgesiedelt werden, da eine grosse Region überflutet wurde. Dadurch erhielt die dort ansässige Bevölkerung Strom, fliessend Wasser und anständige Häuser. Die Überflutung bewirkte, dass unzählige Bäume abstarben und so eine skurille, aber wunderschöne Landschaft entstand. In Thakek blieben wir 2 Nächte, da es in der Umgebung viele Höhlen gibt. Wir erkundeten von dort aus die Buddha Höhle und die Xieng Liap Höhle. Da wir im Hotel einen Schweizer kennenlernten, welcher eine laotische Lehrerin kennt, besuchten wir auf dem Weg zur Buddha Höhle eine Schule für die ländliche Bevölkerung. Es war eindrücklich den massiven Unterschied zu den Schweizer Schulen zu sehen. Bei der Xieng Liap Höhle trafen wir auf Pius und Adina, 2 Schweizer mit einem Toyota Hiace, welche wir schon bei der Ebene der Tonkrüge antrafen. Da der Eingang zur Höhle direkt neben einer Schule lag und gerade Mittagspause war, hatten wir unverhofft einen Guide, einen kleinen Jungen und 2 Mädchen, welcher uns durch die Höhle führte. Danach tauschten wir uns bei einem Mittagessen mit Pius und Adina, über unsere Reiseerlebnisse und weiteren Pläne aus. Sie bekamen das Permit für Thailand leider nicht, da ihr Gefährt als Wohnmobil gilt und müssen nun schauen, wie sie dann von Kambodscha nach Malaysia gelangen.

Von Thakek gelangten wir auf der Route 13 nach Pakse, wo wir Wat Phou besichtigten. Dies ist ein eindrücklicher, historischer Tempelkomplex im klassischen Khmer Architekturstil. Ursprünglich war Wat Phou ein hinduistischer Tempel, wurde aber später von den Laoten zu einem buddhistischen Tempel umfunktioniert.

Von Pakse aus reisten wir zum Bolaven Plateau, eine Hochebene, wo sehr viel Kaffee angebaut wird und es viele Wasserfälle gibt. Wir schauten uns die Wasserfälle Tad Champee, Tad Fane, Nam Tok Katamtok und Tad Lo an. In Tad Lo übernachteten wir direkt bei den Wasserfällen in der Travel Lodge. Eine teure Lodge, die völlig überbewertet ist (schlechter Service, kaum englisch sprechendes Personal und zur Belustigung der Touristen gibt es arme Elefanten, welche tagein tagaus das gleiche machen müssen).

Am Tag darauf fuhren wir zu den 4000 Inseln im Mekong und nahmen die Fähre zur Insel Don Det. Es brauchte je eine Fähre pro Motorrad, welche jeweils aus 2 Longtailboats und einer Plattform bestand. Auf einer steilen Rampe gings auf die Fähre und dann ca. 15min über das Wasser, zur Insel. Hier gibt es nur kleine Strassen und die meisten Touristen sind mit Velos unterwegs. Unsere Motorräder stellten sich als ziemlich Überdimensioniert heraus. Jedoch kamen direkt nach uns 2 Typen mit 2 Honda CRF auf der Insel an, so waren wir nicht die einzigen Exoten 😉 Hier verbrachten wir 3 Nächte, da wir mal ausspannen wollten, bevor wir die Grenze nach Kambodscha überqueren. Die Inseln Don Det und Don Khone sind mit einer alten Eisenbahn-Brücke verbunden (nun aber ohne Geleise), so konnten wir sie mit Thomas BMW befahren und die wenigen Sehenswürdigkeiten besichtigen. Wir sahen uns die Somphamit Li phi Wasserfälle, die Tad Khone Pa Soi Wasserfälle, den Wat Khone Nua Tempel, sowie eine alte Dampf-Eisenbahn an. Das wirklich lustige an dem Ganzen war das durchwursteln mit dem BMW auf den kleinen Wegen, welche durch die Dörfer und über Reisfelder führten. Ich als Sozia hatte auf jeden Fall Spass, Thomas musste sich konzentrieren 🙂

 

1 Kommentar

  1. Sonja

    Tolle Fotos..

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