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Mai 10

West-Lombok

Nördlich von Senggigi besuchten wir den Pantai Nipah Strand. Obwohl es Sonntag war, wo normalerweise viele Leute unterwegs sind, hatten wir diesen tollen Strand fast für uns. Wir erkundeten die Unterwasserwelt beim Schnorcheln und genossen ein lokales „Ikan Bakar“, wobei ein Fangfrischer Fisch gegrillt und mit Reis und Gemüse serviert wird.

Am Tag darauf fuhren wir in den Süden Lomboks Richtung Kuta. Es gibt unzählige tolle Strassen, welche durchs Gebirge in den Süden und an den Strand Selong Belanak führen. Da wir einen Feldweg zum Strand nahmen, hatten wir einen riesigen „Strandparkplatz“ für uns alleine. Hier gibt es offensichtlich gute Wellen um mit dem Surfen anzufangen. Es gibt viele Indonesier, welche für wenig Geld einen „Schnupper-Surf-Kurs“ anbieten. Wir behielten das Angebot im Hinterkopf und fuhren wieder zurück nach Senggigi.

Am nächsten Morgen liessen wir unsere Motorräder beim AirBnB in Senggigi stehen und los ging es mit dem Speedboat zu den Gili Inseln. Diese bestehen aus drei Inseln (Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air), welche vor der Nordwestküste Lomboks liegen und mit Korallenriffen umgeben sind. Durch das Dynamitfischen sollen aber leider viele Korallen beschädigt worden sein. Wir entschieden uns für die mittel grosse Insel Gili Air und waren sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Hier ist es noch nicht so touristisch wie auf Gili Trawangan und doch nicht so ruhig wie auf Gili Meno. Auf den Inseln gibt es keine Motor-Fahrzeuge, nur Pferdekutschen. Man muss die armen, teils geschundenen Pferde aber nicht benützen, da man innerhalb kurzer Zeit zu Fuss um die Inseln laufen kann. Wir nutzten die Gelegenheit, die Unterwasserwelt zu erkunden und machten einige Tauchgänge mit der Tauchschule Gili Divers on Air. Die 3 Tauchlehrer Annie, Greg und Camilla machten ihre Sache so gut, dass wir uns immer wieder dafür entschieden, noch einen Tag länger zu bleiben und nochmals einen Tauchgang zu machen. Wir sahen viele bunte Fische, Schildkröten, einige Haie und sogar ein versunkenes Pier und Motorschiff. Der Nachttauchgang am Abend vor unserer Rückreise nach Lombok war ein Highlight. Bei Dämmerung gingen wir ins Wasser und langsam wurde es um uns immer dunkler, bis unsere Taschenlampen die einzigen Lichtquellen waren. Als wir wieder an der Wasseroberfläche waren, empfing uns ein strahlender Mond und lauter Sterne.

Zurück nach Lombok ging es mit der offiziellen Fähre nach Bangsal und von dort mit einem Taxi nach Senggigi. Hier machten wir unsere Motorräder wieder Startklar und fuhren nach Selong Belanak. Wir wollten uns den billigen Crashkurs fürs Surfen nicht entgehen lassen. Für 250’000 IDR = 18.5 CHF pro Person kriegt man einen Tag lang ein Board und hat während 2 Stunden einen Surflehrer, welcher einem das nötigste erklärt und mit einem übt. Es machte Spass, aber wir sind uns einig, dass wir lieber beim Motorradfahren und Tauchen bleiben 😉

3 Kommentare

  1. Emmenreiter

    Hallo Strandnixen, es grüßen die Steppenwölfe! Irgendwie wäre uns ein sonnigwarmer indonesischer Strand jetzt auch willkommen. Immerhin haben wir auch genügend einsame, schöne Parkplätze in der Zentralmongolei 🙂

  2. Joli

    Hihi, surfe lersch au nid i eim Tag. Aber wendmou druf stohsch esches scho mega kuul!
    Schön chönnder so veu Sache usprobiere, witerhin veu spass:D

    1. Sile

      Ja s usprobiere het mega Spass gmacht. Aber s isch denn ergendwie doch z asträngend gsi (:

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