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Mrz 17

Hinduistische & Buddhistische Tempelanlagen

Vom schönen, warmen Strand fuhren wir in einem Tag auf über 2000 Metern, auf das Dieng Plateau. Bei Dunkelheit kamen wir schliesslich an und Regen, sowie kalte Temperaturen erwarteten uns.

Das Dieng Plateau ist eine vulkanisch aktive Hochebene und bedeutet „Sitz der Götter“. Hier gibt es unter anderem einige der ältesten hinduistischen Tempel, viel Landwirtschaft und einen Krater Namens Sikidang. Die Kartoffel-, Kohl- und Tomatenfelder durchwanderten wir auf dem Weg zum farbigen See „Telaga Warna „ und dem Spiegel See „Telaga Pengilon“. Von dort aus besuchten wir den Sikidang Krater. Hier tritt an vielen Orten heisser Dampf aus und es gibt einige heisse Quellen und Schlammlöcher, in die man lieber nicht reinfallen möchte, da es so heiss ist. Auf dem Weg zurück in unser Homestay, schauten wir uns 3 hinduistische Tempelanlagen aus dem 8 & 9. Jh. nach Christus an.

Nach einer kurzen Fahrt Richtung Süden, erreichten wir Borobudur. Hier befindet sich eine der grössten buddhistischen Tempelanlage Südostasiens. Sie hat eine Pyramidenähnliche Form, besteht aus 9 Ebenen und wurde wahrscheinlich im 8./9. Jh. gebaut. Die Stufenpyramide stellt die 3 Welten des Universums dar. Unten ist die Welt der Menschen, die „Sinneswelt“. In der Mitte ist die Übergangswelt, in der die Menschen von ihrer körperlichen Form und weltlichen Angelegenheiten erlöst werden. Oben schliesslich, ist die Welt der Götter, die Welt der Perfektion und der Erleuchtung, das Nirwana. Dieser Tempel war ebenso faszinierend zum anschauen wie die Tempel in Angkor Wat, Kambodscha. Es hat auch fein gearbeitete Reliefs, welche interessante Geschichten aus dem Leben Buddhas darstellen.

In der Nähe befinden sich auch die zwei Tempel, Mendut und Pawon, wobei vor allem der Tempel Mendut interessant ist. Er soll noch älter als der Borobudur Tempel sein und darin befinden sich 3 grosse Buddha Statuen, welche nicht im Schneidersitz dargestellt sind, sondern ihre Füsse auf den Boden stellen.

Nahe von Yogyakarta befindet sich die Tempelanlage Prambanan. Dies ist die grösste hinduistische Tempelanlage Indonesiens und einer der grössten Südostasiens. Natürlich liessen wir uns das nicht entgehen und besuchten diese Tempelanlage. Leider erwischten Thomas die „Chäfer“ und so erkundete ich den Rest des Parks mit den Tempeln, Lumbung, Bubrah und Sewu alleine. Eindrücklich ist der Sewu Tempel mit fast 250 Haupt- und Nebentempeln. Leider sind viele Tempel wegen einem Erdbeben von 2006 beschädigt oder in sich zusammengefallen.

Da ich nun alleine Unterwegs war und viel Zeit hatte, versuchte ich mich im Bogenschiessen. Direkt vor dem Prambanan Komplex konnte man sein Glück versuchen. Immerhin landeten alle Pfeile auf der Zielscheibe und keiner im Gras 🙂

 

2 Kommentare

  1. Emmenreiter

    Wow. Das ist ein Ort, den wir eines Tages auch bereisen wollen 🙂 Hoffe, Tom hat sich zügig erholt! Schöne Weiterreise Ihr Zwee…

  2. Sonja

    Eifach mega euer bericht und die fotos…wie immer. Gute besserung an thomi. Und silvia super foto von dir beim bogenschiessen..viel spass weiterhin..und „hebed sorg“ 😉 glg us embri ***

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