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Dez 20

Wieder unterwegs (25.11-2.12)

2 Tage vor meiner Ankunft in Bangkok konnte Thomas mein Motorrad aus dem Zoll auslösen. Daher hatte ich noch ein bisschen Schonfrist, bis es hiess, das erste Mal XT zu fahren. Da leider einige Gegenstände nicht mitgeschickt wurden oder teils irgendwie in Kirgisistan / Tajikistan verschwanden, machten wir zuerst einen Tuk-Tuk Ausflug nach Chinatown. Dort bekam ich neue Motorradhandschuhe, Ersatzlampen für meinen Frontscheinwerfer und die Blinker, Kettenspray etc. Ich konnte beinahe alles besorgen.

Am nächsten Tag erkundeten wir Bangkok und sahen uns div. Sehenswürdigkeiten an. Durch den Tod des Königs, waren viele schwarz gekleidete Leute unterwegs, welche um ihn trauern. Es gab daher gratis Essen und Trinken um den Grand Palace herum, wo der König aufgebahrt ist um die Wartezeit zu überbrücken.

Am Abend nutzten wir das Schiff um den Chao Praya Fluss zu befahren und genossen einen schönen Sonnenuntergang.

Nachdem unser Gepäck und die Motorräder wieder startklar waren, fuhren wir Nordwärts nach Ayutthaya. Sich im wusligen, Linksverkehr zurecht zufinden gelang mir erstaunlicherweise ohne Mühe. Einzig die Autobahnen, in und um Bangkok, waren für Motorräder gesperrt und so mussten wir auf den Hauptstrassen mit vielen Ein- & Ausfahrten fahren, was einiges an Aufmerksamkeit verlangte. In Ayutthaya wechselten wir das Fortbewegungsmittel – Motorrad zu Fahrrad. Hier gibt es viele Ruinen die zum UNESCO Welterbe gehören, da dies die Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya war.

Am Morgen machten wir uns auf nach Khon Kaen, wo Thomas den wohl kleinsten Pool der Welt fand 😉 Wir wählten bewusst kleine Tagesettappen, da ich noch nicht wusste, wie sich Motorradfahren, mit meinem Arm verträgt. Glücklicherweise scheint alles gut bis jetzt 🙂 Bei Nong Khai verliessen wir Thailand via Friendship Bridge und reisten in Laos ein. Der Grenzübertritt verlief ohne spezieller Vorkommnisse (ok, Thomas feilschte mit einem thailändischen Zöllner, da sein Temporärer Import 2 Tage abgelaufen war ;)). Beim Laotischen Grenzübertritt wurden wir von einem Schalter zum anderen gewiesen, wo wir das Visa on Arrival, die Importdokumente und die Versicherung für unsere Motorräder bekamen. In Vientiane, Laos blieben wir ein paar Tage.

 

1 Kommentar

  1. Fotograf Olten

    Das ist ja mal ein informativer, sorgfältig mit Liebe zum Detail geschriebener Artikel. Vielen Dank! 🙂

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